Amphetamin: Wirkung

Das Amphetamin wirkt sich vor allem auf das Nervensystem aus. Durch die Wirkung auf das Gehirn, kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin.

Die Wirkung von Amphetamin




Amphetamin ist eigentlich ein indirektes Sympathomimetikum. Seine Wirkung zielt vor allem auf das Nervensystem ab. Durch seine Wirkung auf das Gehirn, kommt es zu einem Ausschütten der Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin. Diese drei Botenstoffe regen die Konzentration an. Deswegen haben viele Studenten in den 80er Jahren, Amphetamin zugeführt, damit für die Prüfungen ausreichend gelernt werden konnte. Körperliche Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Müdigkeit, werden bei der Einnahme von Amphetamin ausgeschaltet. Dies begründet darauf, da bei der Einnahme von Amphetamin, der Körper in einen Zustand versetzt wird, der sich "Kämpfen, Flüchten, Erstarren" nennt. Der Körper ist in einer erhöhten Konzentration und bekommt das Umfeld genau mit. Da der Fokus nun auf andere Dinge gerichtet ist, schaltet der Körper die Funktionen von Hunger, Durst und Müdigkeit, vorübergehend ab. Der Blutdruck steigt ein wenig an und die Bronchien nehmen vermehrt Sauerstoff auf.






Deswegen wurde das Amphetamin sehr lange bei Bronchusspasmus eingesetzt. Die Aggressionsschwelle wird durch das Amphetamin um einiges reduziert. Das Bewusstsein konzentriert sich eben nur auf ein bestimmtes Ereignis und richtet den gesamten Fokus danach aus. Lange Zeit wurde Amphetamin immer wieder eingesetzt, wenn Arbeiter einer langen Konzentration ausgesetzt waren. Damit sie ihre Leistungen auch über einen langen Zeitraum hinweg erbringen konnten, wurde immer wieder Amphetamin eingesetzt. Aber auch bei Diäten fand Amphetamin immer wieder seinen Einsatz. Durch das Unterdrücken des Hungergefühls, war die Reduktion von Gewicht kein Problem mehr. Amphetamin hat auch heute noch seinen Einsatzzweck in der Medizin. Durch den chemischen Aufbau ähnelt es dem natürlichen Ephedrin.